Nostradamus neu gelesen

Nostradamus zwischen Aberglauben und Relevanz

Seit Jahrhunderten wird Nostradamus zwischen Aberglauben und Sensationstrubel hin- und hergeschoben. Doch kaum jemand fragt: Wie ist es möglich, dass diese Vierzeiler überhaupt über so lange Zeit relevant bleiben?

Ich habe mich viele Jahre in seine Texte vertieft. Dabei stellte ich fest: Sie funktionieren nicht wie platte Vorhersagen, sondern wie fraktale Spiegelungen. Ereignisse wiederholen sich in selbstähnlichen Mustern – vergleichbar mit Naturprozessen oder mathematischen Strukturen.

Gerade deshalb ist Nostradamus mehr als ein historisches Kuriosum. Seine Verse enthalten eine Sprache der Geschichte, die sich auch auf unsere Gegenwart anwenden lässt. Und dort, so viel sei gesagt, sehe ich unruhige Entwicklungen auf uns zukommen: nicht nur im globalen Maßstab, sondern auch ganz konkret in Europa – und in deutschen Städten wie München, Nürnberg und im Norden (Hamburg/Bremen).

Mein Ziel in diesem Blog: Ich will zeigen, wie Nostradamus’ Texte lesbar werden, wenn man sie mit Mathematik, Geschichte und Synchronizität zusammendenkt.

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