Die Prophezeiung im Film: „Snake Eyes“ als Spiegel der Zukunft

Wie ein Thriller von 1998 die Gegenwart vorwegnahm

Der Film Snake Eyes von 1998 mit Nicholas Cage und Gary Sinise

Ein Thriller mit Nicolas Cage enthält, rückblickend, eine fast unheimliche Verdichtung prophetischer Motive. In Snake Eyes (1998) wird der US-Außenminister Charles Kirkland an einem 18. September bei einem Live-Boxkampf erschossen – ausgerechnet in die linke Halsseite. Schauplatz der Dreharbeiten: das Trump Taj Mahal, das hier in die fiktive Powell-Arena verwandelt wurde. Der Boxer, der Star des Abends, heißt Tyler, wie der Mörder von Charlie Kirk, Tyler Robinson. 

27 Jahre später stirbt Charlie Kirk, Trump-Vertrauter, unter vergleichbaren Umständen: dieselbe Monatsdekade (10.9.), dieselbe Körperregion, Hinweise auf Trump, der Mörder heißt wie der Boxstar im Film.

Was als Filmfiktion begann, entpuppt sich als Synchronizität – ein Spiegel, in dem sich Fiktion, Zahl und Zeitachse überlagern. Die Welt selbst scheint hier zum Drehbuch zu werden.

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