Notizen zu einem Resonanzphänomen

Den Texten des Nostradamus liegt eine Weltsicht zu Grunde, wie sie erst von der Physik der letzten Jahrzehnte beschrieben werden konnte. Diese Weltsicht beschreibt die Realität als fraktal, mit wiederkehrenden Mustern und holistisch – ein Teil enthält das Ganze. Sie erklärt die Struktur unserer Realität, Synchronizitäten, den entropischen Zeitpfeil und die Interaktion mit dem menschlichen Bewusstsein.

In den vergangenen Tagen habe ich im Rahmen meiner Arbeit an den Texten, aber auch außerhalb davon mehrere semantische, historische aber auch private Koinzidenzen erlebt, die ich hier dokumentiere. Es handelt sich um Beobachtungen von möglicherweise wiederkehrenden Ereignismustern, die während der intensiven Arbeit an meinem Buchprojekt aufgetreten sind.

Sprachliche Resonanzen

Bei der Eingabe von Buchstabensequenzen in einen Anagramm-Generator erschienen Wortcluster, die thematisch miteinander korrespondierten. Bemerkenswert war weniger der Inhalt, sondern die strukturelle Geschlossenheit der Begriffe.

Historische Datumskoinzidenzen

Parallel traten mehrere historische Ereignisse mit demselben Kalenderdatum zutage. Diese Bezugnahmen entstammen unterschiedlichen Zeitmarken und Kontexten; ihre gemeinsame Zeitmarke war das eigentlich Auffällige.

Es war dies z.B. der 18. Dezember, der über den Namen von fünf Prominenten (als deren Geburts- oder Sterbetag) erschien; hierunter war auch der 18.12. als Sterbetag der ersten Frau von Joe Biden (1972). Er wird über andere Anagramme als wichtiger Einschnitt beschrieben, ggf. schon der 18. Dezember des Ausgehenden Jahres.

Alltagsnahe Zufälle

Auch alltägliche Situationen – etwa ein zufälliger Zahlenwert – führten zu späteren Entdeckungen historischer Parallelpunkte. So trat immer wieder die 18 auf, immer wieder der 18. Dezember.

Einordnung und Distanzierung

Diese Muster erscheinen als synchronistische Resonanzen zwischen äußeren Zeichenketten und einem inneren Bedeutungsraum, der durch lange Forschungsarbeit stark aktiviert ist.

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