Lösung 2: Richard Nixon – der Präsident im Zweifel

Watergate als Spiegel des dubieux-Paradigmas in VI,13

Richard Nixon


Richard Milhous Nixon, geboren 1913, trägt die Zahl 13 schon in seiner Biographie. Auch er wurde anfangs von einer breiten Mehrheit getragen. Doch im Jahr 1974 verlor er seine Legitimation: Das Kapitol, der Kongress der USA, stellte sich gegen ihn.

Das Muster von VI,13 passt auffällig gut:

  • Die Mehrheit stützt ihn noch, aber das „Kapitol“ will seine Herrschaft nicht.
  • Seine „große Anklage“ war die Watergate-Affäre.
  • Ein Amtsenthebungsverfahren hätte er nicht überlebt – also trat er zurück.

Die 13 markiert auch bei Nixon die entscheidenden Übergänge:

  • 13 Monate vor seinem Rücktritt (Juli 1973) enthüllte Alexander Butterfield die Existenz der Nixon belastenden Tonbänder (charge!)
  • 13 Monate danach (November 1975) wurde seine Partei in den Kongresswahlen abgestraft, Jimmy Carter stand als Gegenfigur bereit.

Nixon erfüllt das Paradigma VI,13 nahezu lehrbuchhaft: ein zweifelhafter Herrscher, getragen, doch vom Kapitol gestürzt.

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